Schriftgröße
normale Schrift einschaltengroße Schrift einschaltensehr große Schrift einschalten
 
Drucken
 

Solidaritätsnote an die Stahlarbeiter

03.05.2017

Die Regenbogen Duisburg GmbH wünscht den Stahlarbeitern, die derzeit um ihre Jobs und um ihre Zukunft bangen einen langen Atem und Zuversicht beim Protest gegen das Vorhaben der Unternehmensleitung Arbeitsplätze auch in Duisburg abzubauen. „Die Menschen, die in Duisburg und Umgebung in der Stahlbranche arbeiten, warten seit Wochen auf vernünftige Entscheidungen und klare Aussagen“, unterstreicht Geschäftsführer Rolf Wöste. Die Menschen, die täglich zur Arbeit gehen, müssten sich immer wieder die Frage stellen, ob sie und ihre Kollegen demnächst noch einen Job haben. Oder ob diese wegfallen, weil eine Fusion angestrebt wird, deren Auswirkungen niemand überblicken kann. Dies sei eine belastende Situation, die in Duisburg und der gesamten Region tausende Familien betreffe.

„Bitte lassen Sie sich nicht entmutigen, versuchen Sie Ihre Arbeit so gut es geht weiterzumachen, aber wehren Sie sich auch. Lautstark und vor allem gemeinsam“, so Wöste. „In Duisburg stehen die Menschen geschlossen hinter den Stahlarbeitern und ihrem berechtigtem Anliegen Planungssicherheit zu erhalten.“ Wöste: „Wir bitten unsere Mitarbeiter und die Menschen, die wir in unserer täglichen Arbeit unterstützen, sich den Protesten der Beschäftigten in der Stahlbranche anzuschließen.“ Denn: „Wenn der Stahlstandort Duisburg ernsthaft in Frage gestellt wird, wird das nicht nur die Seele der Stadt verändern, sondern auch die Seelen der Menschen verletzen.“