Regenbogen Duisburg

Fuldastraße 31

47051 Duisburg

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Ausgabe Dezember 2007

Es ist von grundlegender Bedeutung, jedes Jahr mehr zu lernen,

als im Jahr davor.

Peter Ustinov

Liebe Mitglieder, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Freundinnen und Freunde des Regenbogen.

2007 neigt sich dem Ende zu. Wieder war es ein bewegtes und bewegendes Jahr, das uns viel Neues brachte für die Gestaltung unserer  Arbeit.

Das Betreute Wohnen konnten wir ausbauen. Die Tagesstätten erreichten so hohe Besucherzahlen, wie wir sie bisher noch nicht hatten. Der Integrationsfachdienst steht vor einer Umstrukturierung, die einen sehr engen Trägerzusammenschluss aller IFD in Duisburg zum Ziel hat. Bei Regenbogen steht „der Mensch im Mittelpunkt“ – mit seinen Stärken und Schwächen. Das bedeutet stetes Prüfen der Frage, was die Menschen, die zu uns kommen, brauchen, wenn sie unsere Unterstützung suchen.

Daher möchten wir den Menschen, die auf uns vertrauen, mehr Sicherheit vermitteln durch Angebote, die hilfreich für sie sind. So hat z. B. in Kaßlerfeld die Assistenz-, Kontakt- und Informationsstelle (AKIS) eröffnet, um Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen, ergänzend zur KoKoBe, einen Anlaufpunkt zu geben. Das Interesse zeigt, dass dies eine richtige Entscheidung war.

Dass unser Engagement wertvoll und nötig ist, spiegelt sich darin wieder, dass die Nutzerzahlen deutlich steigen. In  unseren  Einrichtungen  wur-

den mehr Menschen als je zuvor betreut, beraten oder über Projekte beschäftigt. Das ist ein großer Erfolg, der aber auch zeigt, dass wir nicht ruhen dürfen. Denn er wirft zugleich die Frage auf, warum trotz unserer Leistungen die Zahl der Menschen, die unsere Angebote wahrnehmen, unaufhörlich steigt. 

Insbesondere in den Kontakt- und Beratungsstellen ist die Nachfrage nicht nur ungebrochen, sondern wiederum höher als im Vorjahr. Wir möchten  das zum Anlass nehmen, im kommenden Jahr 2008, dem Jahr in dem der Regenbogen e.V. sein 25-jähriges Jubiläum feiert, diesen Bereich stärker auszubauen.

Im Wohnverbund werden wir dem Gedanken „ambulant vor stationär“ auch dadurch Rechnung tragen, dass wir zwei Wohnheimplätze abbauen. Mitarbeiterstellen sind dabei nicht gefährdet!

Es bleibt also viel zu tun, und wir werden uns unseren Aufgaben auch im kommenden Jahr wieder tatkräftig stellen.

Unseren Mitarbeitern danken wir sehr herzlich für ihren Einsatz und ihr Engagement. Sie sind unser Garant für gute Qualität.

Ihnen allen sind wir herzlich verbunden für Ihre Unterstützung, Ihre Zusammenarbeit und Ihren Zuspruch. Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2008.

Herzlichst  Ihre

Jörg Bickenbach, 1. Vorsitzender

Dr. Dr. Wolfgang Krebs, 2. Vorsitzender

Elisabeth Hofmann, Geschäftsführerin

 

 

Klaus Heuser verlässt den LVR

Nach 35 Jahren verlässt Klaus Heuser, Leiter des Rheinischen Sozialamtes, den Landschaftsverband Rheinland, um in den Ruhestand zu gehen.

Seit der Gründung des Regenbogen e. V. 1983 war er uns immer mehr als ein fachkompetenter und erfahrener Ansprechpartner. Im Vordergrund stand für ihn der Nutzen, den die Leistungen des Landschaftsverbands und der von ihm beauftragten Träger vor Ort für behinderte Menschen erbringen können. Und diesen Nutzen versuchte er stets noch zu optimieren.

So waren Konzeptdiskussionen und Verhandlungen mit ihm niemals eine Plage, sondern stets eine Herausforderung und ein Ringen um die beste Lösung. Sein Verhalten uns Trägern gegenüber war partnerschaftlich, sachlich und freundlich. 

Sein Wirken über diese lange Zeit wurde am 18. Dezember anlässlich seines Abschieds, zu dem auch der Regenbogen eingeladen war, ausführlich gewürdigt. Wir werden ihn vermissen.

Elisabeth Hofmann, Geschäftsführerin

 

Gelungene Weihnachtsfeier

Auch bei der diesjährigen Weihnachtsfeier in der Tagesstätte Rheinhausen verwöhnten die Mitarbeiter uns mit einem Überraschungs-Vier-Gänge-Menü, das von ihnen selbst zubereitet und serviert wurde. Neben diesem kulinarischen Genuss haben mir die musikalische Untermalung mit Keyboard und Flötenduett,  die vorgetragenen Geschichten und das Gedicht besonders gut gefallen. Schön fand ich, dass die Besucher sich aktiv an der Gestaltung des Programms beteiligten. Durch alle diese Elemente gelang es, eine teils besinnliche aber auch humorvolle Atmosphäre zu schaffen. Mich hat es sehr gefreut, dass sowohl die Geschäftsführerin Elisabeth Hofmann sowie Dr. Maria Rayermann als Bereichsleitung an der Weihnachtsfeier teilnahmen.

Ich bin froh, dass  2007 wieder an Heiligabend und Silvester ein Brunch angeboten wird und an beiden Tagen je zwei Mitarbeiter anwesend sind. Einen Teil der Feiertage werde ich in der Kontakt- und Beratungsstelle verbringen, die Dank der Ehrenamtlichen Mitarbeiter geöffnet ist. Für viele Besucher ist es gerade an den Feiertagen wichtig, nicht alleine zuhause sitzen zu müssen, sondern sich mit anderen in entspannter Atmosphäre zu treffen.

Eine Besucherin

 

Großzügige Spende

Eine ganz besonders erfreuliche Nachricht zum Jahresende überbrachte Thorsten Koch, Prokurist der Binnenreederei „Haeger und Schmidt International“, jetzt dem „Haus Regenbogen“.

Denn das Ruhrorter Unternehmen sowie die Schwestergesellschaft „Haeger und Schmidt Container“ verzichteten auf Weihnachtspräsente für die Kunden und spendeten stattdessen dem Wohnheim und seinen jungen Bewohnern mit seelischer Erkrankung die stolze Summe von insgesamt 2500 Euro.

Herzlichen Dank!

Rüdiger Szapons, Geschäftsführer

 

Projekt des Monats

Und noch einen Anlass zur Freude im „Haus Regenbogen“: Die West-Spiel-Casinos kürten das Wohnheim zum „Projekt des Monats“. Denn ehe die Regenbogen Junior GmbH das Haus 2006 eröffnen konnte, musste die Immobilie gekauft und umgebaut werden.  Dafür bekam Regenbogen Junior finanzielle Unterstützung von der „Stiftung Wohlfahrtspflege“ des Landes NRW. Die Stiftung wiederum bezieht ihr Geld teilweise aus den Umsätzen der Spielbanken, die 80 Prozent aller Einnahmen an das Land und gemeinnützige Einrichtungen weiterreichen müssen.

Wir freuen uns, dass unser Haus als Projekt des Monats den Kasinobesuchern auf Plakaten vorgestellt wird.

Rüdiger Szapons, Geschäftsführer

Ausbildung dank Kooperation

„Hallo, mein Name ist Stefanie Müller und ich mache seit dem 30. September 2006 die Ausbildung zur Hauswirtschafterin im Wohnheim Heiligenbaumstraße.

Dass die Ausbildung zustande gekommen ist, verdanke ich nicht nur Regenbogen Duisburg sondern auch der GfB (Gesellschaft für Beschäftigungsförderung). Die Partner schlossen einen Kooperationsvertrag mit mir. Das bedeutet, dass die GfB im ersten Ausbildungsjahr der Ansprechpartner für mich war und die Ausbildungskosten komplett getragen hat.

Meine Aufgaben hier sind ausgesprochen vielseitig und abwechslungsreich. Im Rahmen des Ausbildungsrahmenplanes bin ich an der Zubereitung von Mahlzeiten und der Verpflegung der Bewohner beteiligt. Ich bin für die Wäschepflege und die Reinigung mitverantwortlich.

Bei allen Arbeiten müssen Hygiene- und Qualitätsstandards berücksichtigt werden. Dieses gilt nicht nur bei der Zubereitung  der Speisen und der Reinigung, sondern auch bei der Lagerung der Lebensmittel und der allgemeinen Hygiene. Zu meinem Aufgabenbereich gehört das Vergleichen von Angeboten für Lebensmittel und Haushaltswaren oder Haushaltsgeräte, die Bestellung von Lebensmittel sowie das Abrechnen der Ausgaben und das richtige Wirtschaften mit dem Budget. Ich erstelle Speise- und Hygienepläne und arbeite als moderne Hauswirtschafterin auf vielfältige Weise am Computer. Wichtig ist auch das umweltbewusste Arbeiten. So muss beim Einkauf auf den Grünen Punkt geachtet werden, Reinigungsmittel müssen möglichst umweltfreundlich sein, ich darf nicht unnötig Strom oder Wasser verbrauchen und nicht zuviel Müll produzieren.

Seit dem 30.September bin ich ein volles Mitglied der Regenbogenfamilie. Ich freue mich sehr darüber, dass man so an mich glaubt und mir die Chance gibt meine Ausbildung hier zu absolvieren.“

AKIS-Kunstprojekt

Das Kunstprojekt der AKIS ist ein voller Erfolg. Eine erste Ausstellung hat es in der „Galerie Kassel“ in Rheinberg bereits gegeben, eine zweite, größere Ausstellung folgt Anfang des kommenden Jahres. Gemeinsam mit dem Orsoyer Künstler Heiner Liesefeld haben Besucher der Assistenz-, Kontakt- und Informationsstelle für Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen (AKIS) seit einigen Monaten regelmäßig Holzlatten kunstvoll gestaltet.

Die Sparkasse Duisburg ermöglicht nun, dass die Kunstgegenstände ab Montag, 21. Januar, im Foyer des Immobilien-Competence-Center in der Innenstadt ausgestellt werden.

Nikolaus zu Besuch im CAP-Markt

Wie schon im vergangenen Jahr war pünktlich zum 6. Dezember wieder der Nikolaus nebst Helferin im CAP-Markt in Neudorf zu Besuch. Dabei erwies sich, dass die Neudorfer Kinder, die zahlreich in den Markt strömten, ausgesprochen brav waren, denn nach einem kurzen Gespräch mit dem Nikolaus bekamen sie alle eine Tüte mit leckeren Überraschungen geschenkt.

Marco Hofmann, Öffentlichkeitsarbeit

Ausstellung im Gasometer

Eine Gruppe von Bewohnern und Mitarbeitern besuchte jetzt die Ausstellung „Das Auge des Himmels" im Gasometer in Oberhausen. In dieser Ausstellung waren  58 großformatige Satellitenbilder der Erde und weitere Exponate aus der Erdfernerkundung zu sehen. Wir konnten einen Blick auf gewaltige Gebirge und Wüsten werfen, auf Flüsse und Ozeane, auf unberührte Natur und auf vom Menschen veränderte Landschaft mit heiligen Stätten und Industriemetropolen. Eigens komponierte Musikstücke aus Natur- und Instrumentalklängen verwandeln den Gasometer zum vielfältigen Klangraum.

Vom Dach des Gasometers, das über einen gläsernen Panoramaaufzug im Inneren zu erreichen war, hatten wir einen Rundblick über das Ruhrgebiet. Abschließend bummelten wir über den Weihnachtsmarkt am Centro.

Esther Küppers, Heilerziehungspflegerin

Abschied von Kornelia Pleuger

Am 4. Dezember verstarb überraschend Kornelia Pleuger. Sie war seit Oktober 2000 als Reinigungskraft in der Tagestätte Mitte beschäftigt. Die Nachricht über ihren plötzlichen Tod hat uns sehr getroffen und Fassungslosigkeit und Trauer ausgelöst.

Frau Pleuger war ein sehr lebenslustiger Mensch mit viel Humor. Sie hatte für jeden ein offenes Ohr und ein persönliches Wort und half, wo sie nur konnte. Sie war ein lieber Mensch, der das Herz eines jeden Einzelnen berührte. Sie hat immer einen Platz in unseren Herzen, wir werden sie sehr vermissen.

Ihre tatkräftige Arbeit war vorbildlich. Unsere Anteilnahme gilt ihrer Familie, auf die sie immer sehr stolz war.

Besucher und Mitarbeiter der Tagesstätte

 

Neujahrsempfang

Zum traditionellen Neujahrsempfang am Mittwoch, 16. Januar, 14.30 Uhr in unserer Geschäftsstelle, Fuldastraße 31 in Stadtmitte, laden Vorstand und Geschäftsführung des Regenbogen e.V. alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter von Regenbogen Duisburg GmbH, Regenbogen Junior GmbH und Regenbogen Integrationsbetriebe GmbH herzlich ein. Persönliche Einladungen folgen zum Jahresbeginn.

 



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Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe ist der 15. Januar 2008
Verantwortlich: Elisabeth Hofmann Regenbogen e.V.
Redaktion: Marco Hofmann
E-Mail-Anschrift: info@regenbogen-duisburg.de