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KoKoBe-Ausflüge sind beliebt

Die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit geistiger Behinderung (KoKoBe) in Mitte / Süd organisiert halbjährlich Ausflüge, zu denen sowohl Menschen mit als auch ohne Behinderung eingeladen sind. Der Kostenbeitrag wird möglichst gering gehalten.

So trafen sich jetzt am Hauptbahnhof mehr als 30 Teilnehmer und fuhren gemeinsam mit der Straßenbahn zum Aqua-Zoo nach Düsseldorf. Der Aqua-Zoo ist barrierefrei und konnte daher auch von einem Rollstuhlfahrer problemlos besucht werden. Erfüllt mit vielen farbenfrohen Eindrücken aus der Wasserwelt kehrte die Gruppe zufrieden zurück.

Weitere Freizeitmöglichkeiten für Menschen mit und ohne Behinderung gibt es im Veranstaltungskalender „Gemeinsam“, der in allen KoKoBe ausliegt oder dort bestellt werden kann.

Viele der Menschen mit geistiger Behinderung, die an dem Ausflug teilgenommen haben, wohnen selbständig in einer eigenen Wohnung mit ambulanter Betreuung. Der Weg in die eigene Wohnung wird häufig von der KoKoBe initiiert und begleitet.

Die KoKoBe ist ein kostenloses Beratungsangebot für Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen sowie deren Angehörige und Betreuer. Vorrangiges Ziel ist es, Menschen mit Behinderung dabei zu unterstützen, ihre gewünschte Lebenswelt möglichst normal und weitgehend selbstbestimmt zu gestalten.

Die KoKoBe Duisburg Mitte/Süd finden Sie an zwei Standorten in Duisburg-Kaßlerfeld und in Duisburg-Stadtmitte. Mehr Infos gibt es auf der Homepage: www.kokobe-duisburg.de.

Interkulturelles Wochenendseminar

Bei einem von Regenbogen, der griechischen Gemeinde der Diakonie  und der Migrantenambulanz des Marienhospitals gemeinsam organisierten Wochenendseminar kamen jetzt Frauen aus unterschiedlichen Kulturkreisen zusammen. 30 Frauen, davon 20 Besucherinnen der Einrichtungen des Regenbogen, und zehn aramäische Christinnen aus der griechischen Gemeinde diskutierten zum Thema „die Entwurzelung und deren Einfluss auf die seelische Gesundheit“.

Güllü Koc von der Migrantenambulanz und Nuray Özer informierten anhand von Alltagsbeispielen, wie die Orientierung der Betroffnen im Land, das nicht das Herkunftsland ist, erleichtert werden kann. Anschließend wurde über Ansätze gesprochen, die es den Teilnehmerinnen ermöglichen sollte, Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Dabei kamen viele Gemeinsamkeiten, aber auch unterschiedliche Sichtweisen zu Tage. Dieses Wissen soll den Teilnehmerinnen als Unterstützung und Anregung dienen.

Für viele Frauen war es ein einmaliges Erlebnis, da sie nie zuvor über Nacht ohne ihre Familien weg waren. Leider durften zwei Frauen trotz aller Bemühungen nicht mitfahren. Ihre Männer hatten es verboten. Diejenigen, die jedoch dabei waren, fühlten sich wohl und blühten auf. Das Seminar war für sie ein Beitrag zur seelischen Gesundheit.

Ein langer “Tag der Begegnung”

Der Tag der Begegnung, der Ende Juni zum ersten Mal in der Essener Gruga stattfand, erinnerte in diesem Jahr an ein riesiges Parkfest. Bei hochsommerlicher Hitze kamen über 50.000 Besucher. Weit mehr als bei den Veranstaltungen in Xanten. Das schlug sich auch in der Zahl der Neugierigen nieder, die zwischen den Ständen flanierten. Allerdings ebbte der Besucherstrom sehr zeitig ab.

Stimmlich und stimmungsmäßig war die Bühne in der Essener Gruga ein Highlight.

Für gute Laune sorgten u.a. die “Höhner”.          Bild: LVR


Pünktlich zum Anstoß des Deutsch-land-Spiels am Nachmittag in Südafrika war der Park, mit Ausnahme des Public-Viewing-Bereiches, fast leer gefegt. Da zu den Ständen kaum noch Besucher kamen, wurden die Stunden bis zum Abbau lang. Auch der Stand des Regenbogen, an dem es traditionell eine riesige Auswahl an Produkten zu kaufen gab, die in den Ergotherapien der verschiedenen Einrichtungen hergestellt wurden, machte dabei leider keine Ausnahme. Dennoch entpuppten sich an diesem Vormittag die neu ins Sortiment auf-genommenen Vogelhäuser als Blick-fang und Besucher- und Verkaufsmagnet.

Reisen bildet… und verbindet

Bei Temperaturen um die 30 Grad sollte man eigentlich nur eines unter-nehmen: Einen Ausflug zum Strand. Und genau dies taten Besucher und Mitarbeiter aller drei Regenbogen-Treffs jetzt und fuhren an die Nord-seeküste im niederländischen Sche-veningen. Rund 50 Personen, fast die Hälfte von ihnen mit Migrations-hintergrund, waren bei der Tagestour dabei und zeigten sich begeistert. Für viele war es eine der ganz seltenen Gelegenheiten dem Alltag und den Rollenzwängen zu entfliehen. Frau S.: „Nach Jahren habe ich endlich gespürt, dass ich lebe und nicht nur für andere funktioniere. Ich bedanke mich bei den Organisatoren dieses schönen Ausflugs im Namen der tür-kischen Frauen.“

Es gab regen Austausch untereinan-der, bei dem sprachliche Barrieren nicht spürbar waren. Ob beim Bum-mel über die Strandpromenade, beim Baden oder beim Café-Besuch boten sich für die Mitreisenden Gelegenhei-ten, sich kennen zu lernen und einen besonderen Tag zu erleben.

Regenbogen beim Ruhr-Stillleben

Wenn am Sonntag, 18. Juli, mit dem Projekt „Still-Leben Ruhrschnellweg“ eine der spektakulärsten Veranstaltungen im Kulturhauptstadtjahr stattfindet, ist auch Regenbogen mit von der Partie. Mit zehn Tischen stehen wir an diesem Tag in der Nähe der Anschlussstelle Häfen im Block 3 in Höhe des Duisburger Innenhafens auf der für den Verkehr gesperrten A40.
An unseren Tischen warten auf die Besucher verschiedene Aktionen, die im wahrsten Sinne des Wortes alle fünf Sinne ansprechen werden. Wir freuen uns, wenn möglichst viele Freundinnen und Freunde des Regenbogen uns an diesem Tag zwischen 11 und 17 Uhr besuchen. Zu erreichen sind unsere Tische am besten über den Zubringer zur A40 ausgehend von der Plessingstraße im Dellviertel oder aus der anderen Richtung über die Straße Am Brink in Kaßlerfeld. Auf die Autobahn dürfen an diesem Tag nicht nur Fußgänger, sondern auch alle nicht motorisierten Fahrzeuge, wie Fahrräder, Skateboards etc…

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