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Sommerfest im Haus Regenbogen


Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen feierten die Bewohner und Mitarbeiter des Haus Regenbogen jetzt ihr Sommerfest rund um das Wohnheim an der Dammstraße.
Und wie es sich für ein Sommerfest gehört, fand die Party vor allem draußen, auf dem Vorplatz des Wohnheims, statt. Mitarbeiter und Bewohner hatten gemeinsam dafür gesorgt, dass das Außengelände bunt geschmückt war. Eiskalte Getränke, frisch Gegrilltes und andere Leckereien gehörten dabei ebenso zum Programm, wie hausgemachte Musik.
Dafür sorgten die jungen Bewohner selbst. Dank der feinen Tontechnik, die im Wohnheim zur Verfügung steht und die normalerweise im Bandraum reglmäßig genutzt wird, kamen die zahlreichen Besucher beim Klönen und Essen in den Genuss von mutigen und oft stimmgewaltigen Auftritten mehrerer Bewohner. Besonders hoch im Kurs standen dabei Songs von den deutschsprachigen Bands Juli und Silbermond – deren Texte wurden, begleitet von der Originalmusik zum Besten gegeben. So kam beim Sommerfest schnell beste Straßenfestatmosphäre auf.
Mit dabei war auch der neue Chefarzt des Marienhospitals, Professor Peer Abilgaard, der es sich nicht nehmen ließ, beim Sommerfest vorbei zu schauen. Aber auch Mitarbeiter anderer Institutionen und natürlich viele Mitarbeiter sowie Besucher und Bewohner aus weiteren Regenbogen-Einrichtungen besuchten das fröhliche Fest.

Elisabeth Hofmann und Professor Peer Abilgaard, Chefarzt des Marienhospitals

Elisabeth Hofmann und Professor Peer Abilgaard, Chefarzt des Marienhospitals

Die Bewohner sorgten für Live-Musik!

Die Bewohner sorgten für Live-Musik!

Rock n' Roll!

Rock n' Roll!

Rock und Pop-Songs wurden live gesungen.

Rock und Pop-Songs wurden live gesungen.

Gute Stimmung bei frisch Gegrilltem und kalten Getränken

Musik spielte auch beim Sommerfest eine wichtige Rolle!

Sommerfest Dammstraße

Das Wohnheim für junge Menschen „Haus Regenbogen“ lädt für Donnerstag, 8. Juli, ab 14 Uhr zu seinem Sommerfest ein. Im und rund um das Haus, das am Ruhrorter Hafenmund direkt am Wasser liegt, wartet auf die Besucher eine reichhaltige Kaffeetafel sowie Grill- und Salatbuffet. Für das Rahmenprogramm sorgt die eigene Band „Straight Ahead“ mit hausgemachter Musik.

Wer das Haus und seine Bewohner oder den Regenbogen generell näher kennenlernen möchte, ist in der Dammstraße 19 herzlich willkommen. Übrigens: Leider herrscht in Ruhrort Parkplatznot. Unter der Rheinbrücke an der Mühlenweide, die zu Fuß nur fünf Minuten vom Wohnheim entfernt ist, gibt es meist ausreichend freie Plätze.

Let`s rock!!

Die Musik drückt das aus,
was nicht gesagt werden kann
und worüber zu schweigen
unmöglich ist.
- Victor Hugo -

Pünktlich zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes in der Duisburger Innenstadt gibt es für die jungen Bewohner und die Mitarbeiter von „Haus Regenbogen“ in Ruhrort eine vorweihnachtliche Überraschung. Denn wie schon im Vorjahr spendet die Binnenreederei Haeger & Schmidt International GmbH erneut 2500 Euro an das Wohnheim, das in der Nachbarschaft zu dem Traditionsunternehmen liegt.

Was mit dem Geld geschehen wird ist bereits entschieden: Schlagzeug, Gitarre, Bass, Keyboard, Mikrofon und Gesangsanlage müssen nur noch gekauft werden. Schließlich spielt Musik in der Freizeit aller jungen Leute eine besondere Rolle. Und auch im Haus Regenbogen stehen Hip Hop, Punk, Metal oder House in der Gunst der Bewohner ziemlich deutlich über Klassik und Folklore.

Das „Bandhaus“, das bislang nur aus einer TV-Show bekannt war, gibt es nun also auch in Ruhrort. Was fehlt, ist noch der Name der neuen Band. Doch das hat Zeit. Ehe es etwa an das Vertonen einer Regenbogen-Hymne geht, braucht die Crew noch Gelegenheit, das frische Equipment zu checken.
Der Refrain im ersten Rap steht auch schon fest: „Wir alle rocken mit. Dank Haeger und Schmidt!“
Da passt es übrigens gut, dass vor kurzem mit Björn Steinhoff ein neuer Mitarbeiter seine Arbeit aufgenommen hat, der schon beim Sommerfest mit seiner Band „Beehive“ in die Saiten gegriffen und seine Basslastigkeit unter Beweis gestellt hatte.

You gotta fight
for your right
to party!
- Beastie Boys -

Doktorarbeit als Buch veröffentlicht

Das „Haus Regenbogen“, das Wohnheim für junge Menschen des Regenbogen, ist richtig aufgestellt und die Einteilung der Wohngruppen ist für die Entwicklung der Bewohner förderlich. Dies ist ein Schluss, den der stellvertretende Heimleiter, Dr. Matthias Herrmann, aus speziell für junge Menschen in stationären Einrichtungen entwickelten Computersimulationsprogrammen zieht.
Dabei hat sich Herrmann sehr umfangreich mit dem Programm beschäftigt und unlängst seine Disser-tation „Computersimulationen und sozialpädagogische Praxis. Falldarstellungen, Modellierungen und methodologische Reflexionen“ vorgelegt, die jetzt beim VS-Verlag als Buch erschienen ist. Darin stellt er die praktische Anwendung der von einer Forschungsgruppe entwickelten Simulationen vor. Ziel ist es, Analyse- und Steuerungsinstrumente zu schaffen und Prognosen darüber erstellen zu können, welche Gruppen sich in einem Heim bilden. Zudem soll heraus gefunden werden, wie die jungen Menschen im Heim besten-falls untergebracht werden, um das Maß der Aggressivität so niedrig wie möglich zu halten. Dafür sammelte der Autor von 2004 bis 2005 in einer stationären Einrichtung für junge Menschen die Daten für die empiri-sche Grundlage.
Inzwischen ist er im Wohnheim des Regenbogen tätig. „Hier sind die Wohngruppen mit fünf bis sieben Personen klein genug, um Konfliktpotenziale zu minimieren, zudem hat jeder Bewohner ausreichend Rückzugsraum zur Verfügung“, so Herrmann. Im Haus Regenbogen leben 18 junge Menschen mit seelischer Erkrankung auf insgesamt 650 qm.

Mehr Stellen nach der Fusion

Am 1. Juli war es soweit: Die Tochtergesellschaft Regenbogen Junior GmbH wurde auf die Regenbogen Duisburg GmbH verschmolzen. Bei der Belegschaftsversammlung am 8. Juli wurden die „neuen“ Mitarbeite-rinnen und Mitarbeiter einander vor-gestellt. Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführung und der Prä-sentation aller Angebote konnten die Kolleginnen und Kollegen sich im lockeren Rahmen kennenlernen. Das Ziel, die Verschmelzung möglichst nahtlos zu vollziehen, Nachteile für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für in der Betreuungsarbeit zu vermeiden, wurde erreicht.
Die Geschäftsführung des „verschmolzenen“ Bereiches wird nun von Elisabeth Hofmann mit über-nommen. Die Einrichtungen KoKoBe, AKIS und das ambulante Jugendprojekt wurden dem Bereich von Dr. Sebastian Kühl angegliedert. Britta Asch hat nun auch die Heimleitung des Wohnheims Dammstraße für psychische kranke Jugendliche über-nommen. Den beiden stellvertretenden Heimleitern wurden deutlich grö-ßere Kompetenzen und Entschei-dungsfreiräume eingeräumt. Um die unmittelbare Betreuung der Klienten so gut wie bisher zu gewährleisten, wurden in beiden Wohnheimen Stellen innerhalb der Betreuung im Schichtdienst aufgestockt, insgesamt um 0,75. Das entlastet die Mitarbeiter erheblich.
Der Betriebsrat wurde über alle personellen Veränderungen im Rahmen des Zustimmungsverfahrens, in gemeinsamen Verhandlungen zum Nachteilsausgleich und schriftlich informiert und beteiligt. Mit der Verschmelzung wurde der Wohnverbund um wichtige Angebote erweitert. Erste interne Kooperationen beweisen, dass alle Beteiligten von der breiteren Palette der Angebote profitieren.

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