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IFD weiht neue Räume ein

Wenn Menschen mit Behinderung Arbeit suchen oder sie an ihrem Ar-beitsplatz Schwierigkeiten haben und sich beraten lassen wollen, finden sie beim Integrationsfachdienst (IFD) Hilfe. Wie berichtet, hat der IFD neue Räume bezogen in denen sämtliche Angebote, die vorher über mehrere Stadtteile verstreut waren, unter einem Dach zu finden sind. Zur offiziellen Eröffnungsfeier waren jetzt zahlreiche Gäste, darunter auch Dr. Helga Seel, Leiterin des LVR-Integrationsamtes, in das alte Arbeitsamt am Duissernplatz 15 in Duissern gekommen.
Die Fachaufsicht über den IFD Duisburg, zu dem auch die Psychiatrische Hilfsgemeinschaft, das Berufstrai-ningszentrum, der Landesverband der Gehörlosen und der Blinden- und Sehbehindertenverband als Träger gehören, obliegt Marc Ernek von Regenbogen Duisburg. „Wir vermitteln Menschen mit Behinderung in einen Arbeitsplatz, unterstützen aber auch dabei, bestehende Arbeitsverhältnisse zu erhalten“, so Ernek. „Dabei sind wir sowohl für die Menschen mit Behinderung als auch für die Arbeitgeber Ansprechpartner.“ Mehr Informationen unter www.ifd-duisburg.de.

IFD-Bilanz 2009

Seit Oktober 2009 ist der Integrationsfachdienst Duisburg (www.ifd-duisburg.de), zu dem fünf Träger zählen, nun in gemeinsamen Räumen am Duissernplatz 15 zu Hause. Hier arbeiten 14 Mitarbeiter, die Fachaufsicht hat Marc Ernek vom Regenbogen. Beim IFD konnten die sehr guten Zahlen des Vorjahres nicht wieder erreicht werden. Insgesamt wurden beim IFD Duisburg 2009 935 Klienten beraten. Hiervon wurden 600 Klienten bei der Sicherung ihrer Arbeitsverhältnisse und 297 Klienten im Bereich der Arbeitsvermittlung unterstützt. Im Bereich der Übergänge aus der Schule in den Beruf bzw. aus den Werkstätten für behinderte Menschen in den ersten Arbeitsmarkt wurden 38 junge Klienten beraten.

15 schwerbehinderte Personen wurden in Arbeit vermittelt, neun erhielten ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Zu den positiven Nachrichten zählt, dass die Arge den IFD beauftragte, zehn Reha-Klienten wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln.

Umzugskartons werden ausgepackt

Ende September, bezog der Integrationsfachdienst (IFD) Duisburg neue Räume, in der künftig alle IFD-Mitarbeiter der fünf IFD-Träger unter einem Dach zusammen arbeiten.

Anschrift: IFD Duisburg, Am Duissernplatz 15, (altes Arbeitsamt) 47051 Duisburg-Duissern,

Telefon 0203/317 898-11. Mehr Informationen gibt es auf der neuen Internetpräsenz www.ifd-duisburg.de.

IFD übertrifft die Erwartungen

Noch ist das Jahr nicht zu Ende, da steht schon fest, dass 2008 für den Integrationsfachdienst (IFD) überaus erfolgreich sein wird. In beiden Bereichen, Vermittlung und Begleitung, konnten die Sollzahlen deutlich übertroffen werden.

„Der Trend setzt sich nun bereits seit mehreren Monaten fort“, berichtet Bereichsleiter Jochen Schänzer. So sollten laut Vorgabe von Januar bis Oktober 18 Personen mit Schwerbehinderung aus der Arbeitslosigkeit in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis vermittelt werden. Bis Ende Oktober konnten die IFD-Mitarbeiter, die für die Städte Duisburg, Mülheim und Oberhausen zuständig sind, nun bereits 26 Personen vermitteln. Das entspricht einer positiven Abweichung von ca. 30 %.

„Auch bei der Begleitung steht der Integrationsfachdienst gut dar“, freut sich Schänzer. So sollten über das Jahr verteilt durchschnittlich 100 Personen in den drei Städten betreut werden. Tatsächlich wurden in den ersten zehn Monaten des Jahres im Durchschnitt 117 Menschen im Berufsleben unterstützt. „Auch in den vergangenen Jahren haben wir unsere Ziele erreicht“, so Schänzer. „Doch in diesem Jahr ist die Zahl der Menschen, denen wir helfen konnten besonders hoch.“

Zudem gelang es den IFD-Mitarbeitern zwei jungen behinderten Menschen einen Ausbildungsplatz zu vermitteln. Eine junge Frau erlernt seit einigen Monaten mit großem Erfolg den Beruf der Zahntechnikerin.

Eine körperbehinderte junge Frau bekam einen Ausbildungsplatz bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann.

Jahreswechsel 2007/2008

Es ist von grundlegender Bedeutung,

jedes Jahr mehr zu lernen,

als im Jahr davor.

Peter Ustinov

 

Liebe Mitglieder, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Freundinnen und Freunde des Regenbogen.

 

2007 neigt sich dem Ende zu. Wieder war es ein bewegtes und bewegendes Jahr, das uns viel Neues brachte für die Gestaltung unserer  Arbeit.

Das Betreute Wohnen konnten wir ausbauen. Die Tagesstätten erreichten so hohe Besucherzahlen, wie wir sie bisher noch nicht hatten. Der Integrationsfachdienst steht vor einer Umstrukturierung, die einen sehr engen Trägerzusammenschluss aller IFD in Duisburg zum Ziel hat. Bei Regenbogen steht „der Mensch im Mittelpunkt“ – mit seinen Stärken und Schwächen. Das bedeutet stetes Prüfen der Frage, was die Menschen, die zu uns kommen, brauchen, wenn sie unsere Unterstützung suchen.

Daher möchten wir den Menschen, die auf uns vertrauen, mehr Sicherheit vermitteln durch Angebote, die hilfreich für sie sind. So hat z. B. in Kaßlerfeld die Assistenz-, Kontakt- und Informationsstelle (AKIS) eröffnet, um Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen, ergänzend zur KoKoBe, einen Anlaufpunkt zu geben. Das Interesse zeigt, dass dies eine richtige Entscheidung war.

Dass unser Engagement wertvoll und nötig ist, spiegelt sich darin wieder, dass die Nutzerzahlen deutlich steigen. In  unseren  Einrichtungen  wurden mehr Menschen als je zuvor betreut, beraten oder über Projekte beschäftigt. Das ist ein großer Erfolg, der aber auch zeigt, dass wir nicht ruhen dürfen. Denn er wirft zugleich die Frage auf, warum trotz unserer Leistungen die Zahl der Menschen, die unsere Angebote wahrnehmen, unaufhörlich steigt. 

Insbesondere in den Kontakt- und Beratungsstellen ist die Nachfrage nicht nur ungebrochen, sondern wiederum höher als im Vorjahr. Wir möchten  das zum Anlass nehmen, im kommenden Jahr 2008, dem Jahr in dem der Regenbogen e.V. sein 25-jähriges Jubiläum feiert, diesen Bereich stärker auszubauen.

Im Wohnverbund werden wir dem Gedanken „ambulant vor stationär“ auch dadurch Rechnung tragen, dass wir zwei Wohnheimplätze abbauen. Mitarbeiterstellen sind dabei nicht gefährdet!

Es bleibt also viel zu tun, und wir werden uns unseren Aufgaben auch im kommenden Jahr wieder tatkräftig stellen.

Unseren Mitarbeitern danken wir sehr herzlich für ihren Einsatz und ihr Engagement. Sie sind unser Garant für gute Qualität.

Ihnen allen sind wir herzlich verbunden für Ihre Unterstützung, Ihre Zusammenarbeit und Ihren Zuspruch. Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2008.

Herzlichst  Ihre

Jörg Bickenbach, 1. Vorsitzender

Dr. Dr. Wolfgang Krebs, 2. Vorsitzender

Elisabeth Hofmann, Geschäftsführerin

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